Echo vom Pilatus

Hergiswil am See

  

 

Die 104. Generalversammlung brachte Veränderungen und Neuerungen

Die 104. Tagung im Glasirestaurant Adler ist in trockenen Tüchern. Während das Präsidium ad interim geführt werden kann, muss noch ein Aktuar gesucht werden. Ansonsten kann das Jodlerjahr 2025 in gewohnten Rahmen seinen Verlauf nehmen, anz nach dem Motto: «Singä wemmer, juizä demmer midenand chley frehlich sey».

Mit einem ausführlichen Statement wandte sich das Co-Präsidium im Glasirestaurant an die 26 Anwesenden. Die beiden Heidi’s sprachen über ‘s Juizä und Singä, das Stress verringere, Freude mache und Zukunft habe. Angetrieben von Einsatzfreude, Motivation und gutem Willen hatten sie vor zwei Jahren die Geschicke vom Hergiswiler Jodlerklub übernommen. Die starke Beanspruchung hat sie jedoch bewogen, ihr Amt weiterzugeben. Ad interim steigt nun der bisherige Aktuar Philippe Hügin zwischenzeitlich in die Leitung vom operativen Geschäft ein. Das gesangliche Gefüge weist eine sehr starke einheitliche Basis auf mit kräftig prägender Wirkung. Davon zeugen auch die 61 von Erfolg gekrönten Zusammenkünfte. Angefangen bei den Proben über Jodlermessen und etlichen Ständli bis hin zum Auftritt am Isenthaler Handwerksmarkt und sonstigen Anlässen. Ins Zentrum rückte auch die letztjährige Älplerchilbi, wo die Älplermannen ihr Gesangstalent unter Beweis stellten und sich als angehende Jodler entpuppten. Sie willigten zu fünf gemeinsamen Proben ein, wobei der eine und andere sein gesangliches Potential offenbarte. Ein weiteres Mal sind die Benefizkonzerte zu einem beeindruckenden Erlebnis geworden. Alles in allem ein gefreutes Jodlerjahr mit etlichen Höhepunkten.

«Mier gfallt’s bi iich»
Dieses offene Bekenntnis seitens Dirigentin Silvia Windlin spricht Bände. Sie lobte ihre Sängerschar, die mit viel Engagement und Fleiss den ganzen Sommer über zur Probe erschien und willens war, den Anforderungen gerecht zu werden. «Zu hoffen bleibt jetzt» so Windlin, «dass unsere gemeinsamen Bestrebungen mit Mitgliederzuwachs honoriert werden». Ein grosses Dankeschön richtete sie auch an Manuela Barmettler, Bruno Hodel, Hans Lötscher und Andy Egli, für ihre besondere gesangliche Unterstützung.

Gesucht wird ein Aktuar
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Vorstandschargen unattraktiv sind. Während alle Mandatsträger für ein Jahr Wiederwahl erfuhren, erweist sich die Suche nach einem Klubschreiberling äusserst schwierig. Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen und bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.
Trotz fehlenden Einnahmen konnte Kassier Sepp von Rotz einen Reingewinn ausweisen. Grosse Sprünge sind nach wie vor nicht erlaubt, denn für anstehende Projekte sind finanzielle Mittel erforderlich. Der Datenschutz war ein weiteres wichtiges Traktandum. Den sozialen Medien wie Facebook, Instagram und weiteren muss verpflichtend Beachtung beigemessen werden.

Gefreue Momente für den Chronisten, Webmaster und Zeytigsheini
Der 2. Tenorsänger Otmar Näpflin gehört seit 1975 dem «Echo vom Pilatus» an. Er war über Jahre Aktuar und versieht zur Zeit den Posten des Chronisten und Medienbetreuers. Für seine 50-jährige Klubzugehörigkeit liess sich der Vorstand etwas Spezielles einfallen. Zu seiner Ehre engagierte das Vorstandskollegium seinen Militärkollegen vom «Schitzä-Zwelfi», den Beggrieder Dorfchlag-Schreiber Sepp Ambauen alias «Griänewoud-Sepp» als Laudator. Dieser wartete mit einer vortrefflich und kurzweilig verfassten Laudatio auf. Sepp’s Auftritt war für den Jubilaren eine geglückte Überraschung und ein grosses Zeichen des Dankes und der Wertschätzung