Echo vom Pilatus

Hergiswil am See

  

 

Das 2. Benefizkonzert - ein Erfolg

Das 2. Benefizkonzert vom Mittwoch, 13. Dezember 2023, zog trotz ungünstiger Witterung eine ansehnliche Zuhörerschar an, die ihr Kommen nicht bereuten.

Die Hergiswiler Pfarrkirche war ganz gut gefüllt als kurz nach 19.30 Uhr nach der Melodie: «Macht hoch die Tür die Tor macht weit» der Einzug der Interpreten erfolgte. Analog zu Kerns waren dieses Mal die Hergiswiler für die Austragung dieses Konzertes zuständig. Mit dem «Bärgler - Juiz» hatten sie die Vorreiter-Rolle übernommen, bezogen im Chorraum Position und trugen «I Bärg und Flüe» und den «Schofeld-Jodel» vor,. Nidwaldens Gesundheits- Direktor Reg. Rat Peter Truttmann überbrachte , wie letztes Jahr schon in Buochs, die Grussbotschaft und freute sich zusammen mit den Anwesenden auf melodisch - unterhaltsame Momente. In seinen Voten sprach er vom Advent, der Zeit des  Wartens, der Kerzenlichter, der schönen Lieder, der Freude, der Besinnung und auf das was kommen wird.. «Im Warten», so Truttmann «finden wir eine Sehnsucht, die auch Dankbarkeit und Freude einschliessen. Heute dürfen wir genau diese Einblicke – Warten – Sehnsucht – Dankbarkeit und Freude - in musikalischer Form geniessen», sagte er und leitete zum Konzertreigen über. Erneut mit von der Partie waren wiederum die Alpnacher Jodler und die Jodelgruppe Chriensertal, die im Programm mitwirkten. Die Programmführung hatte Silvia Windlin inne. Sie erläuterte mit kurzen Ansagen die Vorträge, die vom Publikum mit offenen Ohren angehört wurden. Mit dem Gesamtchor «Über den Wolken» und dem «Geburtstags-Juiz» zum Auszug, endete dieses in allen Teilen gelungene 2. Konzert aus.
Vorgängig wandte sich der Magistrat mit dankenden Worten an die Interpreten und Zuhörer. Er bat um einen Batzen für das Kinderspital in Luzern, die Kinderspitex Zentralschweiz die krebskranken Kinder und die Theodora-Stiftung. Ganz genau wollen wir für die krebskranken Kinder und für die Theodora-Stiftung besonders Geld sammeln. Diese macht es mit ihren «Traumdoktoren» möglich die Kinder im Spital für einen Moment lang aus ihrem Alltag rauszuholen, ihnen einen anderen Blick zu geben und sie für einen Moment vergessen zu lassen, wo sie sind. Die Sammlung ergab einen ansehnlichen Batzen.
Ein grosses Dankeschön hatte Peter Truttmann für Silvia Windlin übrig, die diese Konzerte im Alleingang organisierte. Mit folgenden Worten würdigte er das reiche Schaffen Windlins: «Ich darf dich seit ein paar Jahren kennen und schätzen. Und ich weiss, du öffnest nicht nur Türen, dein grosses Herz und dein uneigennütziges Engagement sind beeindruckend.. Komme lasse Dich umarmen» .
In geselliger Runde genoss man anschliessend im Glasirestaurant Adler die sprichwörtliche Jodlerfreundschaft und verschob sich um die Geisterstunde in die Schlafgemächer zurück.
Fir diä nu wettid cho go losä: am nechchtä Sunntig am drey (15.00 Uhr) isch letschti Glägäheit. Chemid verbey, äs lohnt sich!