Ökumenischer Gottesdienst auf dem Glasi-Areal, Sonntag, 2. September 2018
Es ist Tradition, dass wir am 1. September - Sonntag auf dem Glasi-Areal gastieren und diese Feier mit unseren Gesängen begleiten. Die Liturgie-Vorsteher Fabienne Eichmann und Ulrich Winkler äusserten sich zum Thema: Niemand darf verloren gehen.
Mit dem «Rengg-Juiz» stimmten wir das Kirchenvolk, dass der Jahreszeit entsprechend nicht so zahlreich erschienen war, auf diese besinnlichen Momente ein. Fabienne Eichmann meinte passend zum Thema im Anschluss: «Solch schöne Traditionen dürfen nicht verloren gehen» und fuhr fort: «Jeder Mensch hat einen unverzichtbaren Wert!»
In ihren tiefgründigen Gedanken erklärte sie weiter, dass wir alle als Arbeitskraft ersetzbar sind, was zum Teil entlastend klingt aber auf den Arbeitsmarkt bezogen eine sehr düstere Prognose darstellt. Wenn einer Studie im Auftrag von «ECO» Glauben geschenkt werden kann, dann könnte in den nächsten 20 Jahren fast jeder zweite Job nicht mehr von Menschenhand ausgeführt werden. Davon sollen auch hochqualifizierte Berufe betroffen sein.
Sie kam auch auf den Verlust von lieben Mitmenschen zu reden und erinnerte an ihr Sterben. «Dafür gibt's keinen Ersatz, und diese Einmaligkeit wird uns dann ganz intensiv bewusst» meinte die Theologin abschliessend in ihrer Einführung.
Wenn dies vielleicht auch ganz trostlos klingt, so trostlos siehts nicht aus, denn über uns wacht eine schützende Hand, der wir uns anvertrauen dürfen und die uns zu sich rufen wird wenn's Uihrli abgluffä-n-isch. Drum isch jedä Tag womä cha und darf uifstah «Ä gschänkte Tag». Das gid Zueversicht und strahlt Fräid uis, we mier das nachem Predigtwort gsunge hend.